„die Würfel sind geworfen“ raunte einst Gaius Julius Caesar, als er dabei war, mit seinen Truppen den Rubicon zu überschreiten, um das Ende der Republik einzuleiten. Mit Abschluß der Kommunalwahlen sind auch in Altötting wieder die Würfel gefallen. Wir hoffen, dass mit drei neuen Stadträten eine neue Ära eingeleitet werden kann.

In den nächsten sechs Jahren werden wieder vier Stadträte der Bürgerliste/ Freie Wähler im wichtigsten Gremium der Stadt Altötting vertreten sein. Dies sind Sebastian Randl, Konrad Heuwieser, Dr. Herbert Nennhuber und Reinhard Reitmeier. Wir gratulieren den drei Neuen zu ihrem neuen Amt als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger.

https://www.altoetting-transfer.de/wahl/kommunalwahl2026/bgm/

Die Ergebnisse Bürgermeisterwahl

Bürgerliste nach Stimmen knapp zweitstärkste Fraktion
Und hier die künftige Sitzverteilung

Wenn Weichen neu gestellt werden, wenn Richtungsentscheidungen zur Wahl stehen, ist es wichtig, vorher die richtigen Fragen zu stellen: Wohin soll es gehen, wie sicher ist die Fahrt, wer zahlt, wer sitzt am Steuer, wer darf mitentscheiden über das Ziel?

Die Bürgerliste/Freie Wähler nominiert Sebastian Randl als Bürgermeisterkandidaten und Listenführer für den Stadtrat

Sebastian Randl, Bürgermeisterkandidat der Bürgerliste/Freie Wähler

Für die Bürgerliste/Freie Wähler hat das neue Jahr schon gut begonnen. Bei der Nominierungssammlung im Hotel-Gasthof Plankl am Mittwoch, 7. Januar konnte für die Kandidatur um das Amt des Ersten Bürgermeisters der Stadt Altötting Sebastian Randl gewonnen und per Wahl bestimmt werden. In einem weiteren Wahlgang wurde die Liste für die 24 Stadtratsplätze auch einstimmig angenommen.

Das Fazit des FW-Kreisvorsitzender Dieter Wüst, der die Wahl leitete: Die Bürgerliste/ Freie Wähler hätten einen „hochmotivierten Bürgermeisterkandidaten und eine schlagkräftige Truppe“ für den Stadtrat aufgestellt: „Das ist ein echtes Angebot für die Wähler.“
Alle Kandidaten nutzen die Gelegenheit und stellten sich und ihre Vorstellungen, wie Kommunalpolitik zum Wohle Altöttings aufzustellen sei, mehr oder weniger kurz vor.

Sebastian Randl nutzte die Gelegenheit um seine Motivation und entsprechende Ziele vorzutragen, sein Wahlspruch:

Altötting im Herzen – die Menschen im Blick


„Altötting ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, hier lebe ich mit meiner Familie, hier möchte ich Verantwortung übernehmen. Meine Kandidatur für das Amt des Ersten Bürgermeisters ist kein spontaner Entschluss, sondern das Ergebnis vieler Gespräche, beruflicher Erfahrungen und der festen Überzeugung, dass unsere Stadt noch herzlicher, lebenswerter und gemeinschaftlicher werden kann.
In meinem Berufsleben trage ich täglich Verantwortung für Menschen, Mitarbeitende und Finanzen. Transparenz, Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt sind für mich keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag. Genau diese Haltung möchte ich auch in das Rathaus tragen: zuhören, erklären, Entscheidungen nachvollziehbar treffen – und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Ich kandidiere, weil ich erlebe, dass es in Altötting nicht an guten Ideen fehlt, sondern oft an offener Kommunikation und echter Beteiligung. Politik darf keine Einbahnstraße sein. Ich stehe für einen Bürgermeister zum Anfassen – erreichbar, ehrlich und aus der Mitte unserer Stadtgesellschaft. Unabhängig, ohne wirtschaftliche Verflechtungen, mit dem klaren Blick auf das Gemeinwohl.
Meine Themen sind die Themen der Menschen: ein sinnvoll geregelter Verkehr, solide und verantwortungsvolle Finanzen, bezahlbares Wohnen für alle Generationen, lebendige Stadtplätze für Kinder und Familien sowie echte Barrierefreiheit. Klimaschutz, Bildung und Integration begreife ich als gemeinsame Zukunftsaufgaben, die nur gelingen, wenn sie sozial gerecht und transparent umgesetzt werden.
Meine Vision ist ein Altötting, das zuhört. Ein Altötting, das beteiligt. Ein Altötting, das Verantwortung übernimmt – gemeinsam mit seinen Bürgerinnen und Bürgern.Lassen Sie uns unsere Stadt gemeinsam gestalten: mit Herz, mit Verstand und mit den Menschen im Mittelpunkt. Ihr Sebastian Randl Altötting im Herzen – die Menschen im Blick.“

Die Kandidaten für den Stadtrat:

1. Sebastian Randl, 2. Konrad Heuwieser, 3. Thomas Fraundorfner, 4. Wolfgang Erdmann, 5. Dr. Reinhard Reitmeier, 6. Michael Hager, 7. Rainer Rojahn, 8. Theresa Fraundorfner, 9. Christine Meinecke, 10. Irmgard Harlander, 11. Dr. Rudolf Hager, 12. Dr. Herbert Nennhuber, 13. Gaby Heudecker, 14. Manfred Michl, 15. Elisabeth Binder, 16. Dieter Birkhorst, 17. Thomas Heuwieser, 18. Rudi Haghuber, 19. Dr. Beate Obermeyer, 20. Thomas Hager, 21. Toni Dingl, 22. Dr. Johann Kistler, 23. Christian Randl, 24. Elmar Wibmer; zu Ersatzkandidaten gewählt wurden Andrea Wibmer, Gerti Reitmeier und Gerlinde Huber.

Unsere Bürgerliste/FW tritt am kommenden Mittwoch, 7. Januar 2026 um 19 Uhr im Hotel-Gasthof Plankl zur öffentlichen Nominierungsversammlung zusammen. Bei dieser Veranstaltung können alle Anwesenden, die Altöttinger Bürgerinnen oder Bürger sind und keiner politischen Partei – Ausnahme Freie Wähler – angehören, zum einen ihren Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters vorschlagen und zum anderen in einem weiteren Wahlgang die Kandidaten für die Stadtratsliste vorschlagen und per Wahl bestimmen. Die eigentlichen Kommunalwahlen finden dann am Sonntag, 8. März 2026 statt.

Ausschnitt aus Artikel , Stephan Hölzlwimmer ANA 13. Dezember 2025.

Seit Donnerstagabend steht fest, dass auch die Gruppierung Bürgerliste/Freie Wähler ihren Hut in den Ring werfen will. Bei einer Zusammenkunft im Haus des Sports stellte sie einen Newcomer als ihren Kandidaten vor: Sebastian Randl, der erst Ende Oktober bei der Hauptversammlung, bei der sich die Freien Wähler auch den Namenszusatz Bürgerliste gaben, als Geschäftsführer neu in die Reihen des Vorstandes gewählt wurde.

Die Nominierung ist für den 7. Januar geplant

Offiziell ist die Kandidatur des 38-Jährigen damit aber noch nicht. Nominiert werden soll er erst am 7. Januar im Zuge der Aufstellungsversammlung, wie Vorsitzender Wolfgang Erdmann sagte. Als Grund für den vergleichsweise späten Termin nannte Fraktionssprecher Konrad Heuwieser die noch laufenden Bemühungen, die Stadtratsliste vollzubekommen. Dafür braucht es 24 Kandidaten, die man noch nicht beisammen habe. Einige wenige fehlten noch, bis Anfang kommenden Jahres wolle man sie gefunden haben, so Heuwieser mit Verweis auf das Grundproblem: Vor allem politischen Nachwuchs und Frauen wolle man noch zu einer Kandidatur motivieren. „Wir müssen junges Blut reinbringen“, sagte er. Und: „Junge oder auch ältere Frauen, egal – her damit.“
Ehe Sebastian Randl, verheiratet und Vater dreier Kinder im Alter von fünf bis elf Weiterlesen »

Hier ein wichtige Terminhinweis. Alle Bürgerinnen und Bürger, die Bock haben, sich in Zukunft aktiv auf der Kandidatenliste zur Wahl des Stadtrates zu stellen oder sich auch als wertvolle Ideengeber einzubringen, die mitdenken, mitwirken wollen zum Wohle der Gemeinschaft, zum Gemeinwohl können sich Ort und Termin, und zwar den Donnerstag, 11. Dezember 2025, 19 Uhr, Sportheim, dick im Terminkalender einrahmen. Dieses Treffen ist der erste Termin, der die bisherigen Ambitionen der Bürgerliste/FW skizzieren wird sowie erste Vorstellungen, welche Aufgaben auf die Stadt und ihre Bewohner zukommen und welche Probleme anstehen und gelöst werden müssen. ‎

Unser Bild zeigt die neue Vorstandschaft von links hinten: Christine Meinecke, Sebastian Randl, Toni Grundner, Toni Dingl (lediglich Beisitzer), dann li.unten Elmar Wibmer, Wolfgang Erdmann, Andrea Wibmer und Thomas Fraundorfer (Fotomontage) Foto: Hölzwimmer

In der lange fälligen Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes der Freien Wähler wurde nun ein neuer, eigentlich alter Namenszusatz ergänzt. In Zukunft wird die Wählergruppe wieder – wie am Anfang 1984 – als Bürgerliste/Freie Wähler firmieren. Nicht nostalgische Gründe stehen hinter diesem Vorhaben, vielmehr soll mit der Änderung der Marke signalisiert werden, dass die Gruppierung für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt offen ist und dass jede(r) – ohne einer Partei anzugehören – zum Beispiel für die nächsten Kommunalwahlen kandidieren kann.

Die Wahl für den neuen Vorstand ergab folgendes Ergebnis: Der alte und neue Vorsitzende ist Wolfgang Erdmann, sein Stellvertreter Thomas Fraunhofer. Zum Geschäftsführer wurden Sebastian Randl, zum Kassier Elmar Wibmer gewählt. Schriftführerin macht weiterhin Andrea Wibmer, als Beisitzer fungieren Christine Meinecke, Anton Grundner und Rainer Rojan. Die Kassenprüfung übernehmen Michael Hager und Herbert Nennhuber.

Die im nächsten März stattfindenden Kommunalwahlen sollen nun unter der neuen alten Marke „Bürgerliste/Freie Wähler“ auch Kandidaten zum Mitmachen in der so wichtigen Kommunalpolitik animieren.